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Handel

Fachmarktzentrum Waiblinger Tor Waiblingen

Fertigstellung: Oktober 2016
Planungsbeginn: Juni 2014
BGF: 30.900 m²
Leistung: Objektplanung LP 5
Bauherr: ACTIV-IMMOBILIEN GmbH & Co. KG, Schemmerhofen

Fachmarktzentrum Waiblinger Tor Waiblingen
Neubau mehrerer Handelsimmobilien

Zur Erweiterung der Einkaufsmöglichkeiten in Waiblingen entstand am südlichen Stadtrand auf einem ca. 42.000 m2 großen Areal ein modernes, schlüsselfertiges Fachmarktzentrum. Die individuellen Anforderungen an Architektur, Raumkonzept und Materialität mussten in der Ausführungsplanung der einzelnen Handelsimmobilien berücksichtigt werden.

Großes Angebot an Fachgeschäften
Das Fachmarktzentrum Waiblinger Tor umschließt drei Gebäudekörper und bietet auf einer Bruttogrundfläche von ca. 30.900 m2 Raum für verschiedene Nutzungen: Zwei Möbelmärkte, Bäckereien und Cafés, ein Fitness-Studio, ein Getränkemarkt, ein Garten-Center, ein Friseurgeschäft und mehrere Restaurants. Zwei Baukörper erhielten eine attraktive Fassadengestaltung mithilfe einer Pfosten-Riegel-Konstruktion und horizontalen Thermowandelementen. Knapp 650 Parkplätze bieten ausreichend Platz für Kunden und Besucher aus dem nahegelegenen Stuttgart.

Individualität in der Ausführungsplanung
Die vielfältigen Nutzungen und heterogenen Strukturen der Mieter erforderten in der Ausführungsplanung eine Anpassung der Grundrisse an die individuellen Anforderungen und eine besondere Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit. Fassadengestaltungen auf Basis einer Metall-/Glaskonstruktion, Eingangsfassaden mit Sichtbeton sowie die unterschiedlichen Firmendesignwünsche mussten individuell geplant werden. Kurzfristige Änderungswünsche wechselnder Mieter, z. B. eine Vergrößerung des Wintergartens in einem Gastronomiebetrieb, ergaben zudem Anpassungen in der Genehmigungsplanung. Auf Grundlage der Arbeitsstättenrichtlinie (ASR) waren auch Planungsfortschreibungen erforderlich.

Brand- und Schallschutz, Absturzsicherung und Barrierefreiheit
In der Ausführungsplanung ergab eine genaue Prüfung der bauseitigen Pläne, dass nur durch eine Verbreiterung einiger Fluchtwege der Brandschutz gewährleistet werden konnte. Folgerichtig waren gegenüber der ursprünglichen Planung einige Wände zu versetzen. Auch der Schallschutz der Decken und Wände wurde entsprechend einer bauphysikalischen Bewertung verbessert. Ein zusätzlicher Putzauftrag an den Wänden erwies sich als wirtschaftliche und konstruktive Lösung. Ein spezieller Sportboden mit Federung und höchst effektiver Trittschalldämmung für das Fitness-Studio im Obergeschoss sowie die Gewährleistung der Barrierefreiheit in den Sanitärräumen rundeten die individuellen Lösungen in der Ausführungsplanung ab.

Fotos: a|w|sobott atelier für werbefotografie gmbh, nordhorn


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