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Dälken Georgsmarienhütte

Fertigstellung: Dezember 2019
Planungsbeginn: November 2018
BGF: 550 m²
Leistung: Generalplanung
Bauherr: Dälken Architektur + Generalplanung

Dälken Georgsmarienhütte
Erweiterung einer Firmenzentrale

Der Hauptsitz des Familienunternehmens Dälken Architektur + Generalplanung wurde aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung vergrößert. Die kubische Erweiterung ist mit einer außergewöhnlichen Fassade ein Blickfang für Mitarbeitende und Gäste.

Harmonischer Gesamtkomplex
Der dreigeschossige, kubische Baukörper springt in östlicher Richtung geländebedingt aus der Achse des Bestandsgebäudes hervor und ist über eine vermittelnde Glasfuge angeschlossen. Die unterschiedlich großen quadratischen Fenster in einer beinahe zufällig wirkenden Platzierung erzeugen bewusst visuelle Exklusivität und kontrastieren mit den einheitlichen Fensterbändern des Bestandsgebäudes. Eine Glasfuge verbindet Bestandsgebäude und Erweiterung zu einer harmonischen Einheit.

Schwarzer Schimmer
Die anthrazitfarbenen Fassadenbretter aus neuseeländischem Accoya-Holz sind mithilfe eines kontrollierten Brennprozesses entstanden. Entsprechend der jeweiligen Lichtverhältnisse reflektiert jedes Accoya-Holz die Kraft des Brennvorganges optisch in Farbe und Struktur unterschiedlich. Die Unikate sind mithilfe einer Unterkonstruktion in variablen Längen und Breiten montiert, um die großzügigen Glasflächen aufzunehmen und divergente Lichtreflektionen zu erzeugen. Neben der kräftigen Optik schützt die pure schwarze Kohleschicht die Holzbretter und macht diese besonders robust und langlebig. Im Gegensatz zu anderen Holzkonstruktionen ist das Accoya-Holz nach der Bearbeitung witterungsresistent sowie weniger anfällig für Pilze und holzzerstörende Insekten.

Neue Arbeitswelten
In der Erweiterung sind neben Büro-, Besprechungsräumen und Teeküchen auch sogenannte Thinktanks angeordnet. Die neuen Nutzungsmöglichkeiten optimieren die funktionalen Abläufe des Büros. Flexibel nutzbare und agile Arbeitsplätze für die Mitarbeitenden unterstützen dabei die Projektarbeit. Die Thinktanks schaffen zudem neue Kommunikations- und Rückzugsorte. Um stärker auf die Bedürfnisse der Mitarbeitenden zu reagieren, die mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, wurde zudem ein Duschbereich mit Umkleidemöglichkeit realisiert.

Fotos © Christa Henke


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