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Industrie

MetaLine Hildrizhausen

Fertigstellung: Dezember 2018
Planungsbeginn: Juni 2016
BGF: 1.483 m²
Leistung: Generalplanung LP 1 – 8
Bauherr: Schramm Grundstücksverwaltungs GmbH

MetaLine Hildrizhausen
Erweiterung eines Betriebsstandorts

Das mittelständische Unternehmen MetalLne ist auf die Weiterentwicklung, Vermarktung und Anwendung von synthetischen Reparatur- und Beschichtungswerkstoffen spezialisiert. Aufgrund des Wachstums wurde ein moderner, repräsentativer Erweiterungsbau an das Bestandsgebäude angeschlossen.

Klare Architektursprache
Der rechteckige, zweigeschossige Baukörper ist auf dem Firmengelände in südlicher Richtung an das Bestandsgebäude angeschlossen und über einen gläsernen Verbindungsgang verbunden. Eine hellbraune Keramikfassade strukturiert mit rechteckigen, vertikalen Tafeln das Gebäude. Durchgehende und an der Südseite bodentiefe Fensterbänder schließen sich im 1. Obergeschoss bis zum gebogenen Dach an und schaffen eine helle Raumumgebung. Mitarbeiter und Gäste kommen über einen offenen und weitläufigen Außenbereich in eine einladende, überdachte Eingangssituation. Klar getrennte Nutzungsbereiche strukturieren das Gebäude.

Vielfältiges Raumprogramm
Die Erweiterung gliedert sich in die Nutzungsbereiche Werkhalle und Verwaltung. Neben dem repräsentativen Empfangsbereich befinden sich im Erdgeschoss eine Werkstatt, die Technikräume sowie eine hauseigene Ausstellungsfläche für Produkte und Anwendungsmöglichkeiten. Über ein Treppenhaus mit schwarzem Naturstein werden die vier Büroeinheiten der Verwaltung erreicht. Eine angenehme Arbeitswelt entsteht durch den hohen Tageslichtanteil und die in der gebogenen Gipsdecke integrierten Akustikelemente. Eine verstärkte Geschossdecke ermöglicht im 1. Obergeschoss die Unterbringung einer privaten Oldtimersammlung.

Individualität
Das Gebäude überzeugt nicht nur aufgrund der klaren Architektur, sondern besonders durch die vielen individuellen Akzente. Einzelne vertikale Fenstergitter durchbrechen die einheitliche Fassadenstruktur. Im Außenbereich platzierte Skulpturen, die Grünanlagen und Erholungsbereiche erzeugen einen repräsentativen Firmensitz. Die Ausstellungsflächen im Erdgeschoss sowie die Oldtimersammlung im 1. Obergeschoss bieten Gästen auf beiden Etagen interessante Raumnutzungen. Eine auf dem Dach realisierte 700 m2 große Photovoltaikanlage, eine passive Kühlung und eine Geothermieanlage machen die Erweiterung CO2-neutral.

Fotos © David Franck


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