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Industrie

Amprion Wesel

Fertigstellung: August 2016
Planungsbeginn: November 2019
BGF: 1.680 m²
Leistung: Generalplanung LP 2 - 8
Bauherr: Amprion GmbH, Dortmund

Amprion Wesel
Neubau eines Betriebsstandortes

Für die Amprion GmbH hat Dälken in Wesel einen neuen Betriebsstandort realisiert. Amprion ist ein Übertragungsnetzbetreiber mit Hauptsitz in Dortmund und einem Netzgebiet in sieben Bundesländern von mehr als 30 regionalen Betriebsstandorten.

Funktionale Anordnung
Der Neubau in Wesel befindet sich in der unmittelbaren Nähe des Umspannwerkes auf dem Areal einer ehemaligen Sportstätte. Das Gelände weist von Westen nach Osten einen Höhenunterschied von ca. 3,30 m auf. Der Betriebsstandort besteht aus drei Baukörpern und dazugehörigen Außenflächen. Nach dem Rückbau der Sportstätte wurde auf einer Grundfläche von 1.350 m2 ein zweigeschossiges und 8, 50 m hohes Betriebsgebäude mit Büros, Werkstatt, Umkleide- und Lagerräumen realisiert. Im nordöstlichen Areal ist zudem ein eingeschossiges, rechteckiges Garagengebäude ausgeführt. Aufgrund einer LKW-Garagennutzung besitzt der 250 m2 umfassende Baukörper unterschiedliche Höhen von 4 bis 5,40 m. Eine eingeschossige 70 m2 große Waschanlage wurde auf einem angrenzenden Baufeld errichtet. Eine neue Toranlage am Eingang regelt die Zufahrt zum Betriebsgelände.

Vielfältige Optik
Besucher und Mitarbeitende erblicken von der Hauptzufahrt aus zuerst das zweibündige Bürogebäude. Als attraktive Eingangsgeste geplant wurde der Baukörper im oberen Bereich mit einer hinterlüfteten Vorhangfassade aus großformatigen, anthrazitfarbenen Fassaden-platten realisiert. Die Fassade des unteren Geschosses setzt sich gestalterisch als Sockelbereich aus Stahlbeton-Sandwich-Elementen mit Sichtbetonoberflächen ab. Das nördliche Garagengebäude ist mit Stahlbeton-Fertigelementen und einer Trapezblechdachdeckung ausgeführt.

Topographie ausbalancieren
Neben den Höhenunterschieden des Geländes musste bei den Neubaumaßnahmen insbesondere die Qualität des Baugrundes berücksichtigt werden. Aufgrund der geringen Tragfähigkeit des Bodens wurde das Betriebsgebäude in Massivbauweise und einer tiefer geführten Gründung geplant. Die Außenanlagen nehmen u. a. den Verkehr für Kleintransporter auf und dienen als Rangier- und Stellflächen. Die Parkplätze für Mitarbeiter sind geländebündig direkt vor dem Haupteingang des Betriebsgebäudes platziert. Die Waschanlage wurde aufgrund eines definiertem Trinkwasserschutzgebiet auf dem Nebengelände realisiert.

Fotos: Dirk Matull


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