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Industrie

Amprion Lotte

Fertigstellung: August 2018
Planungsbeginn: März 2016
BGF: 3.730 m²
Leistung: Generalplanung LP 2 - 8
Bauherr: Amprion GmbH, Dortmund

Amprion Lotte
Neubau eines Betriebsgebäudes

Für die Amprion GmbH realisierte Dälken in Lotte-Wersen ein neues Betriebsgebäude. Drei bisherige Einzelstandorte wurden hier zusammengelegt. Amprion ist ein Übertragungsnetz-betreiber mit Hauptsitz in Dortmund und einem Netzgebiet von mehr als 30 regionalen Betriebsstandorten.

Überregionale Bedeutung
Die zentrale Funktion des 13.100 m2 großen Standortes in Lotte ist die Sicherung und Instandhaltung der nördlichen Hochspannungsnetze von Amprion. Das Gebäudeensemble gliedert sich in mehrere eingeschossige Einzelgebäude, die ringförmig um das zweibündige Bürogebäude mit Klinkerfassade und einem offen gestalteten Eingangsbereich angelegt wurden. Südlich schließt eine Werkstatt mit Lagerflächen und Umkleidebereichen an. Die Garagengebäude und das Entstörlager befinden sich ebenfalls auf dem Gelände. Über einen verglasten Gang sind das Bürogebäude und der Werkstattbereich miteinander verbunden.

Attraktive Architektur
Als Generalplaner hat Dälken das architektonische Konzept erarbeitet. Das Bürogebäude bietet den Mitarbeitern mit dem einladenden Innenhof, der offenen Raumatmosphäre durch fast bodentiefe Fensterfronten und dem funktionalen Raumkonzept optimale Arbeitsbedingungen. Gleichzeitig erlaubt der Zweibund eine effiziente Flächenausnutzung der Verwaltungseinheiten. Alle Baukörper verbinden Funktionalität und Architektur miteinander. Das Bürogebäude wurde in Massivbauweise mit einer grau-hellen Klinkerfassade ausgeführt. Das Werkstattgebäude wurde mit einer Stahlbeton-Stützen-Träger-Konstruktion mit Trapezblechdach und Flachdachabdichtung konzipiert. Die geschlossenen Fassadenflächen wurden hier im Wechsel mit dunklen Metallfassadenflächen realisiert, wobei die Türen und Tore in analoger Optik integriert wurden.

Energetisches Konzept
Die Planungsleistungen umfassten auch eine hochleistungsfähige Geothermieanlage. Zur Nutzung der Erdwärme wurden 32 Sonden bis zu einer Tiefe von 80 m installiert, um die benötigte Energie über ein Erdwärmesondenfeld zu gewinnen.

Fotos: Dirk Matull


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