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Ausgewählte Entwürfe

WETTBEWERB KONZEPTIONELLER MIETWOHNUNGSBAU, MÜNCHEN-FREIHAM

Jahr: 2018
BGF: 12.700 m²
Auftraggeber: Bernhardt & Würzinger GbR, Rottach-Egern

Seitens des Investors wurde für ein Teilgrundstück des neuen Stadtteils München-Freiham einen Ideenwettbewerb zum konzeptionellen Mietwohnungsbau ausgeschrieben. Gewünscht war, eine Vielzahl unterschiedlicher Gebäude- und Wohnungstypen vorzusehen. Aus dieser Vorgabe heraus entwickelte ein DÄLKEN-Team vier Gebäude mit unterschiedlicher Kubatur und Höhe.

Architektonische Vielfalt mit visueller Klammer

Zentrale Idee des Entwurfs ist es, bei aller Unterschiedlichkeit der Gebäude durch ihre kompakte, strenge Erscheinung, gleiche Fensterformate und dieselbe Farbwahl einen starken Zusammenhalt zu signalisieren. Dennoch weisen sie eigene Akzente bei der Wahl der Balkone, Loggien und Fassadenproportionen auf, sodass sie als eigenständige Bauwerke mit besonderen Merkmalen auftreten.

Das Atriumhaus – Glasdach als besonderer Akzent

Kernstück des Entwurfs für das Atriumhaus A ist der glasüberdachte Innenhof. Von dort sind in jedem Obergeschoss 14 Wohnungen unterschiedlicher Größe erschlossen. Der Wunsch des Auslobers nach kleineren 1-Zimmer-Wohnungen wurde hier besonders berücksichtigt.

Im Erdgeschoss ist die Kindertagesstätte geplant. Der Innenhof wird dafür überbaut und erhält begehbare Oberlichter zur Belichtung der inneren Kernbereiche der KITA. Als Spielflächen stehen im Außenbereich ca. 650 m² zur Verfügung.

Sämtliche Wohnungen erhalten auch in diesem Haus Loggien, Balkone oder Terrassen. Besonders an den Süd- und Westfassaden entstehen durch die vorgehängten umlaufenden Loggiengänge großzügige Aufweitungen der Wohnungen. Das Dach ist ebenso wie bei den anderen drei Häusern, für gemeinschaftliche Nutzung zugänglich und kann zusätzlich zu 50 Prozent mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet werden. 

Die Punkthäuser – flexible Wohnungsgrößen zur Wahl

Die Punkthäuser B, C und D erhalten innenliegende kompakte Treppenhäuser mit jeweils einem Aufzug, der so im Gebäude platziert ist, dass die Wohnungsgrößen relativ flexibel gewählt werden können. Für sämtliche Wohnungen im Erdgeschoss sind Terrassen und in den Obergeschossen Balkone oder Loggien vorgesehen.

Diese Häuser sollen als Solitäre durch Buchenhecken oder Ähnliches eingefasst und in den Freiraum des Umfelds mit Grünflächen und Bäumen integriert werden. Die Dächer sind wie auch beim Atriumhaus für gemeinschaftliche Nutzung zugänglich und erhalten dort innerhalb der extensiven Begrünung eine Terrasse, die überdacht werden könnte. Zusätzlich können die Dachflächen zu 50 Prozent mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet werden.

Raum für alternative Mobilität

Um den Stellplatzschlüssel reduzieren zu können, sind in der Planung alternative Maßnahmen vorgesehen: Als Shop im Erdgeschoss des Atriumgebäudes ist eine Station für Car-Sharing und E-Bikes geplant, die im Quartier als Anlaufstelle dienen kann. Für diese Kraftfahrzeuge sind in der Tiefgarage Stellplätze ausgewiesen. Die E-Bikes sind im Erdgeschoss untergebracht und können dort geladen werden.


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