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Ausgewählte Entwürfe

NEUBAU ZÄHLERLAGER UND VERWALTUNG NEW AG, MÖNCHENGLADBACH

Jahr: 2017
BGF: 5.426 m²
Auslober: NEW AG, Mönchengladbach
Platzierung: 1. Preis, nicht realisiert

Raum zur optimalen Nutzung der Warenflüsse

Für den Hauptsitz in Mönchengladbach präsentierte die DÄLKEN Ingenieurgesellschaft den bis ins kleinste Detail stimmigen Entwurf für den Neubau eines zentralen Zählerlagers mit Zählerprüfstelle und Verwaltung, der konzeptionell als Erstplatzierter aus einem Wettbewerb hervorging.

Das Projekt umfasst ein neues Zentrallager für sämtliche Zähler des Konzerns mit ca. 1.200 m² Nettogrundfläche – Lager mit Gabelstaplerverkehr, Sicht- und Warenprüfung, Kommissionierung – und einer Prüfstelle für Trinkwasser- und Erdgaszähler mit ca. 530 m² Fläche sowie ein 80 m² großes Außen-/Übergabelager.

Hinzu kommt die Errichtung eines Verwaltungsbaus mit ca. 70 Arbeitsplätzen sowie Sozial- und Aufenthaltsräumen für ca. 90 Monteure und 45 Auszubildende mit einer Bruttogrundrissfläche von 5.426 m2. Zentrales Ziel war es, einen modernen, funktionalen Zweckbau zu schaffen, der optimal auf die Warenflüsse der Nutzungen ausgerichtet ist.

Hoher Wiedererkennungswert und maximale Flexibilität

Das Entwurfskonzept orientiert sich an den Vorgaben der Machbarkeitsstudie. Im Mittelpunkt stand der Wunsch des Bauherrn, ein repräsentatives Gebäude mit einem hohen Gestaltungsanspruch und Wiedererkennungswert zu schaffen. Die Dynamik und die Farben des Firmenlogos/-leitbilds sollten sich in der Gebäudestruktur und in der Fassade wiederfinden.

Grundidee des Entwurfs ist der weit auskragende 2-geschossige Verwaltungsbaukörper, der sich über den Wareneingangs- und -ausgangsbereich schiebt. Er bildet zum einen die Überdachung des Anlieferbereichs und setzt zum anderen einen Akzent sowie einen Auftakt am Anfang der Betriebsstraße, da sich der Verwaltungsbaukörper deutlich über die Attika des Lagergebäudes erhebt. Die Hallenhöhe des Zählerlagers ergibt sich aus den definierten Anforderungen, um eine größtmögliche Flexibilität für die Zukunft zu gewährleisten.

Optisch schiebt sich die Halle in den langestreckten Baukörper der Verwaltung. Unterstrichen wird dies zusätzlich durch eine Lichtfuge, die über LED-Technik unterschiedlich farbig angesteuert werden kann. Die Architektur des Verwaltungsgebäudes im 1. und 2. Obergeschoss wirkt wie eine Spange, welche die unterschiedlichen Funktionen des Gebäudes zusammenhält.

Ausdrucksstarke Fassadengestaltung

Auch in der Fassade spiegelt sich das individuelle architektonische Konzept wider. Hier wird der obere Baukörper des Verwaltungstraktes mit einer hochwertigen, horizontal gegliederten, weißen, vorgehängten Metallfassade verkleidet. Die natürliche Belichtung und Belüftung der Büroflächen erfolgt über langgezogene Fensterbänder, die mit Öffnungselementen und einer farbig lackierten Verglasung – entsprechend den Firmenfarben – rhythmisch angeordnet werden.

Verstärkt wird der schwebende Charakter des oberen Baukörpers dadurch, dass die Erdgeschossfassade optisch leicht zurückspringt und umlaufend ein Fensterband mit einer transparenten Verglasung und je nach Anforderung mit geschlossenen Paneel-Feldern angeordnet wird.

Spätere Erweiterung in das Gesamtkonzept integriert

Zur späteren Erweiterung der Verwaltung im nordwestlichen Bereich ist eine Brückenanbindung vorgesehen. Position und Ausrichtung des Treppenhauses sind so gewählt, dass eine direkte Anbindung im 1. und 2. Obergeschoss erfolgen kann. Die Erweiterung ist bewusst mit einem Abstand geplant, damit im Erdgeschossbereich für die Erreichbarkeit der Parkplätze aus den Bestandsgebäuden ein Durchgang verbleibt.


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